Musikalische Grenzgänge: Trialogische Zwischentöne

© Grafik: Elke Behrends

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FEB

Datum Sonntag, 16. Februar 2020, 18:00 Uhr
Ort
Apostel-Paulus-Kirche Schöneberg, Akazienstraße 18, 10823 Berlin, Deutschland
Mitwirkende
Alon Wallach (Gitarre), Mazen Ragheb Mohsen (Oud und Gesang), Muhittin Kemal (Kanun), Naaman Wagner (Klavier), Amnon Seelig und Tal Koch (Gesang), Shalom-Chor Berlin, Assaf Levitin (Musikalische Leitung)
Preis
Eintritt frei - Spende erbeten

Was passiert, wenn ein jüdischer Kantor Musikerinnen und Musiker aus Syrien, Israel, Deutschland und der Türkei in Berlin zusammenbringt? Auf der Suche nach den Wurzeln jüdischer Musik in unterschiedlichen geographischen, kulturellen und religiösen Räumen spüren sie Harmonien und Dissonanzen, Klangsprachen und Zwischentönen nach. Sie zeigen, dass jüdische Musik arabische, west- oder osteuropäische, alte oder neue Musik sein kann. Denn sie entstand überall dort, wo Jüdinnen und Juden lebten. Und sie war stets im Austausch mit den musikalischen Traditionen ihrer – zumeist mehrheitlich christlichen oder muslimischen – Umgebung. Assaf Levitin lässt mit seinem Ensemble diesen historisch gewachsenen Dialog zwischen jüdisch, christlich und muslimisch geprägter Musik erklingen und verbindet dieses besondere musikalische Erlebnis mit kurzen Einführungen in die Vielfalt jüdischer Musik in Geschichte und Gegenwart.

Assaf Levitin ist Kantor in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover. Er leitet zudem den Shalom Chor Berlin, ist Mitglied des Ensembles Die Drei Kantoren und Referent beim interreligiösen Musikprojekt Trimum.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zum Austausch bei Fingerfood und Getränken ein.

Flyer zur Veranstaltung (PDF)


Eine Veranstaltung der interreligiösen Reihe "grenzgänge" - einer Kooperation der Alhambra-Gesellschaft, der Apostel-Paulus-Gemeinde, des Berliner Missionswerks, der Evangelischen Akademie zu Berlin und des Evangelischen Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg.

In dieser Reihe verbinden wir die inhaltliche Auseinandersetzung mit interreligiösen Fragen mit der Suche nach künstlerischen Zugängen zur Begegnung von Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Prägung.

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